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perspektive mediation
Beiträge zur Konfliktkultur

Heimat bewahren: Vermitteln zwischen Widerstand und Wandel

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Sanft geschwungene, sattgrüne Felder und Hügel in warmem, tief stehendem Sonnenlicht. In den Senken liegen einzelne Baumgruppen und leichter Dunst; auf einem entfernten Höhenzug zeichnen sich Gebäude und eine Kirchturmspitze ab.

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Infrastrukturprojekte haben es in sich. Was technisch und sachlich klingt, birgt oft erhebliches emotionales Explosionspotenzial. Schon der Diskurs darüber lässt tief blicken: Da ist von David gegen Goliath die Rede, von Heimatverlust und von Fremden, die einem das Liebste nehmen. Es geht – gefühlt – um archaische Dimensionen: um Heimat und Identität . Und nicht nur die direkt Betroffenen, auch die Medien reden mit. Es wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gekämpft, ob fair oder nicht. Für eine Mediatorin, die den Dialog zwischen Projektträger*innen und Bevölkerung begleitet1, verlangt dies besondere Sorgfalt und vor allem ein klares Erwartungsmanagement.

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